Dienstag, 3. April 2018

Der iGZ auf dem Katholikentag?!



"Was macht ihr denn auf dem Katholikentag?" Diese Frage eines Außenstehenden muss man sich nicht etwa mit einer interessierten Betonung auf dem "macht" vorstellen. Nein, die Betonung liegt auf dem "ihr", gewürzt mit einer ordentlichen Prise Entrüstung. Die Frage macht zwei Dinge deutlich: a) Es ist wenig bekannt, was beim Katholikentag passiert und b) die Zeitarbeitsbranche hat ein Imageproblem. Leider ja, leider immer noch – und genau deshalb macht der iGZ Imagearbeit beim 101. Katholikentag, der 2018 am Sitz der Bundesgeschäftsstelle in Münster stattfindet.

Das Bild der Zeitarbeit hat sich in den letzten Jahren unter anderem durch die Einführung von Tarifverträgen und durch die intensive Öffentlichkeitsarbeit des iGZ verbessert. Und Zeitarbeit wird von der Politik und Wirtschaft als unverzichtbares Arbeitsmarktinstrument betrachtet. In der breiten Bevölkerung ist aber Luft nach oben. Ziel der Branche und des iGZ ist es, Zeitarbeit weiter als attraktive Beschäftigungsform zu etablieren und zu bewirken, dass Zeitarbeit von Arbeitnehmern als eine gute Option im beruflichen Werdegang angesehen wird. Womit wir wieder beim Katholikentag sind: Hier treffen sich rund 50.000 Menschen aller Alters- und Interessengruppen. Darunter sehr viele jungen Menschen, die offen für moderne Arbeitskonzepte sind. Vor allem ihnen gegenüber muss sich Zeitarbeit stärker bekannt machen und es gilt, sie von den Vorteilen dieser Beschäftigungsform zu überzeugen.

Neben den religiösen Ereignissen und vielen Aktionen der Begegnung bietet der Katholikentag ein Rahmenprogramm mit Vorträgen und Diskussionsrunden an. Unter dem Motto "Suche Frieden" geht es vor allem auch um Gerechtigkeit als Verantwortung von Gesellschaft und Staat. Im Fürstenberghaus am Domplatz werden am Samstag, 12. Mai, unter anderem Themen wie "Wirtschaft 4.0: Strukturbruch oder Chancen auf gute Arbeit" oder "Friedliche digitale Arbeitswelt 4.0? Chancen und Gefahren für eine menschenwürdige Arbeit" diskutiert. Hier bringt sich der iGZ ein: Der Verband macht an seinem Infostand auf die Vielseitigkeit der Personaldienstleistungen aufmerksam und informiert über deren Stellenwert für die Zukunft der Arbeit.

Der iGZ und seine Mitglieder setzen sich seit Jahren für eine faire Zeitarbeit ein, verankert im iGZ-Ethik-Kodex. Darin verpflichten sich alle Mitgliedsunternehmen gegenüber Mitarbeitern, Kunden, Behörden, Sozialpartnern und Gesellschaft die Werte Respekt, Seriosität, Vertrauen und Zuverlässigkeit in den Mittelpunkt ihres Handelns zu stellen. Um dieses Versprechen transparent zu machen, wurde eine unabhängige Kontakt- und Schlichtungsstelle (KuSS) ins Leben gerufen. Jeder - Zeitarbeitnehmer, Kunde oder iGZ-Unternehmer - kann sich mit Fragen zum Arbeitsverhältnis an die KuSS wenden. Der iGZ ist damit der erste und einzige Arbeitgeberverband, der sich auch für Arbeitnehmer stark macht.

Wer eigene Ideen einbringen möchte, wie der iGZ vor Ort positiv auffallen kann, kann gerne mit mir ins Gespräch kommen!

Infos zum Katholikentag gibt es unter www.katholikentag.de .

Dr. Jenny Rohlmann, iGZ-Referatsleiterin Verbandsmarketing



Über die Autorin:

Nach ihrem Studium an den Universitäten von Münster und Wien promovierte Dr. Jenny Rohlmann an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster im Fach Kunstgeschichte. Dr. Rohlmann sammelte vielseitige Erfahrungen in der Öffentlichkeitsarbeit von Museen, universitären Einrichtungen, Städten und Verbänden. In ihrer über zehnjährigen Tätigkeit beim iGZ gestaltete Dr. Jenny Rohlmann den Arbeitgeberverband zunächst als Referentin für Presse und Marketing, dann als Marketingleiterin aktiv mit. In der selbstbewussten und klaren Vermarktung von Zeitarbeit gerade gegenüber herausfordernden Zielgruppen und vor dem Hintergrund politischer und tariflicher Neuerungen liegt ihre Kompetenz.

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